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Wie habe ich mich gestern über den Stuttgarter GameStop aufgeregt!

Die verkaufen noch die normale original Version von Killzone 2 für 29,99€. Und das sogar als Neuware! Gut dachte ich mir. Kaufe ich. Wer will schon diese hässlichen Platinum Versionen.

Also gehe ich mit der offenen ramponierten Hülle (selbst das Einlegeblatt darin war schon leicht an den Seiten vergilbt) zum Verkäufer und sage ihm, dass ich gerne dieses Spiel will. Er schaut mich an, ich ihn auch, er beäugt mich, ich schüttele schon genervt fragend den Kopf bis er mir sagt, er brauche aber dazu das Spiel. Ich schaute ungläubig und meine nur, dass es wohl hoffentlich nicht dieses Schmuckstück einer Neuware in meinen Händen ist, welches verkauft wird. Er meinte nur, doch, wahrscheinlich schon. Als ich ihm zu erklären versuchte, dass an dem Spiel NICHTS „Neu“ ist, da es unverpackt, vergilbt und zerkratzt ist, meinte er nur, „Rein rechtlich ist es neu, also entweder sie nehmen es oder eben nicht.“ Ich fragte dann, ob er doch so gütig sein könnte mir dafür aber zumindest eine neue Hülle zu geben. „Nö, warum?“

Vielen Dank für das Gespräch GameStop. ´Rein rechtlich´? Was soll denn so eine unqualifizierte Aussage? Wenn ihr es nicht mehr nötig habt Spiele an den Mann/die Frau zu bringen, dann überlasst den Markt einfach gleich MediaMarkt, Saturn und Müller.

von am 25. August 2010 um 16:32  Ein Kommentar
 
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Zuerst vorweg, ich bin von der gamescom (und seinem Vorgänger der Leipziger Games Convention) absolut begeistert. Zugegebenermaßen bin ich letztes Jahr zum ersten Mal dabei gewesen, und alles was davor kam kenne ich nur vom Hörensagen, aber mein Eindruck davon ist positiv. Sehr gerne lese ich auch zu gamescom-Zeit Artikel aus anderen Ländern. Ich bin selbst kein Deutscher, und interessiere mich sehr dafür, was internationale Gamer von dem Land halten, das ich zur Heimat gemacht habe. Hier ein paar Beispiele: eine sehr bekannte amerikanische Webseite, die ich regelmäßig lese, Kotaku sagt, “von allen Spielemessen auf der Welt, wäre gamescom ihr Favorit“. Und auch in Japan ist von Famitsu zumindest Teilweise die Begeisterung der deutschen Fangemeinschaft aufgefallen. Der Gründ dafür ist simpel: gamescom ist, im Vergleich zu anderen Videospielmessen wie E3 oder Tokyo Game Show, in vielen Hinsichten sehr bodenständig. E3 ist bekanntlich nur für die Industrie und Fachbesucher zugänglich, und daher kann die Allgemeinheit, also die Fans, nichts vor Ort erleben. Dies hat seine Vorteile und Nachteile, denn E3 war immer nur als Fachmesse gedacht. Wie gamescom ist Tokyo Game Show auch für die Öffentlichkeit zugänglich, allerdings nur für 2 Tage während der Messe, und die ist so riesig, dass man selten alles miterleben kann. Auch in diesem Vergleich kenne ich die zwei Messen aber nur vom Hörensagen, also konnte ich mich auch da irren. Gamescom dagegen, ist ein Event für Gamer. Es gibt ein Lager, ein Festival und alles drum und dran. Darüber hinaus ist der Großteil der Messe für die Gamer, die nicht in der Industrie als Presse oder Aussteller arbeiten, zugänglich. Wie dem auch sei ist die stetige Kommerzialisierung nicht zu übersehen, aber ich hoffe in Zukunft behält die gamescom seinen Charm. (weiterlesen …)

von am 23. August 2010 um 01:16  Keine Kommentare